Inhalte mit dem Tag "Begriffe"

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Ausgangssituation: Etabliert die Welt und ihren Zustand vor dem zentralen Konflikt. Sie gibt dem Leser Orientierung, damit die folgenden Ereignisse Wirkung entfalten können.
Anfang, Begriffe, Lebendigkeit, Spannung
Chekhovs Gun: Was früh eingeführt wird, muss später Bedeutung bekommen. Unbenutzte Elemente enttäuschen Erwartungen und schwächen die Dramaturgie.
Begriffe, Geschichte
Die objektive Erzählweise zeigt nur das von außen Beobachtbare, wie ein unsichtbarer Zeuge ohne Einblick ins Innenleben.
Die auktoriale Erzählweise erlaubt einen allwissenden Blick, der Gedanken, Gefühle und Zusammenhänge offenlegt.
Die personale Erzählweise bindet das Erzählen an eine Figur und zeigt die Welt durch ihre Wahrnehmung.
Begriffe, Erzählperspektive, Planen
Ein wirkungsvoller Konflikt entsteht, wenn Figuren in eine Situation gezwungen werden, aus der sie nicht ausweichen können. Dieser „Schmelztiegel“ bindet sie aneinander und treibt den Konflikt unausweichlich voran.
Begriffe, Konflikt, Planen
Foreshadowing: Das gezielte Andeuten späterer Ereignisse durch kleine Hinweise, Motive oder Details. Diese Vorzeichen fallen beim ersten Lesen manchmal mehr, manchmal weniger auf, machen Wendungen im Nachhinein jedoch plausibel und befriedigend. Foreshadowing ist ein Versprechen an den Leser. Es signalisiert, dass etwas von Bedeutung kommen wird – und dieses Versprechen muss später eingelöst werden.
Begriffe, Glaubwürdigkeit, Spannung
Handlung: Die Abfolge kausal verknüpfter Ereignisse, die aus den Entscheidungen und Aktionen der Figuren entstehen und eine Veränderung herbeiführen.
Begriffe, Geschichte, Handlung
High-Concept-Romane: Sie beruhen auf einer klaren, zugespitzten Idee, die sich in einem einzigen Satz vermitteln lässt, oft als prägnantes Was-wäre-wenn. Je konkreter und anschaulicher diese Grundidee ist, desto attraktiver wird sie für Verlage und Agenturen.
Begriffe, Geschichte, Veröffentlichen
Höhepunkt: Der Moment maximaler Zuspitzung, in dem der zentrale Konflikt nicht länger aufgeschoben werden kann. Hier muss die Hauptfigur eine entscheidende Handlung oder Entscheidung treffen, die über Erfolg oder Scheitern entscheidet und den Ausgang der Geschichte unumkehrbar festlegt.
Begriffe, Geschichte, Handlung, Hauptfigur, Höhepunkt, Konflikt
Infodump: Das geballte Vermitteln von Hintergrundinformationen ohne dramatische Einbettung. Er unterbricht Handlung und Spannung, weil Wissen erklärt wird, statt sich aus Szene, Dialog oder Konflikt zu ergeben. Tu das nicht.
Begriffe, Überarbeiten
Innerer Konflikt: Entsteht, wenn der Wunsch einer Figur von einem eigenen Gegenimpuls blockiert wird. Pflicht gegen Angst, Liebe gegen Schuld oder Ehrgeiz gegen Gewissen zwingen die Figur, sich selbst zum Hindernis zu werden. Zeige stets die Kosten der inneren Konflikte - wenn nötig, schaffe dazu einen ruhigen Raum, in dem sie sich manifestieren.
Begriffe, Figuren, Konflikt
Kill your darlings: Sich von geliebten Textstellen trennen, wenn sie der Geschichte nicht dienen. Auch schöne Sätze, clevere Dialoge oder starke Szenen müssen gestrichen werden, wenn sie Tempo, Klarheit oder Fokus schwächen. Nicht das Ego entscheidet, sondern die Wirkung des Ganzen.
Begriffe, Überarbeiten
Opposition: Der Antagonist begegnet im Idealfall jedem Schritt des Protagonisten mit vergleichbarer Intelligenz, Entschlossenheit und Kraft. Nur wenn beide Seiten einander wirklich fordern, bleibt der Konflikt lebendig.
Begriffe, Figuren, Konflikt, Spannung
Peripetie: Der entscheidende Umschwung in einer Handlung. Sie bezeichnet den Moment, in dem sich die Situation plötzlich und folgerichtig ins Gegenteil wendet – etwa vom Erfolg zum Scheitern oder von Sicherheit zur Gefahr – und der weitere Verlauf der Geschichte unwiderruflich eine neue Richtung nimmt.
Begriffe, Höhepunkt
Poetische Gerechtigkeit: Schuld und Tugend werden angemessen vergolten, ohne dass eine sichtbare moralische Instanz eingreift. Die Wirkung entsteht gerade daraus, dass sich Gerechtigkeit scheinbar aus der Handlung selbst ergibt.
Begriffe
Prämisse: Die zentrale Aussage oder Fragestellung eines Romans. Sie beschreibt in konzentrierter Form, worum es im Kern geht und was die Geschichte über Menschen, Konflikte oder die Welt behauptet.
Begriffe, Planen, Prämisse
Schmelztiegel: Die Situation, die Figuren im Konflikt festhält, während sich der Druck steigert. Sie bleiben darin, solange ihr innerer Antrieb stärker ist als der Wunsch zu fliehen – erst diese Unausweichlichkeit hält die Geschichte zusammen.
Begriffe, Konflikt
Show, don‘t tell: Erlebnisse, Gefühle und Eigenschaften nicht behaupten, sondern erfahrbar machen. Statt dem Leser zu sagen, was etwas ist, zeigt man wie es wirkt – durch Handlung, Sinneseindrücke, Dialoge und konkrete Details. So kann der Leser selbst Schlüsse ziehen und emotional teilhaben, statt nur informiert zu werden. Entscheidend ist nicht die Tatsache der Kälte, sondern wie sie sich anfühlt: der sichtbare Atem, die tauben Finger, das Brennen auf der Haut.
Begriffe, Glaubwürdigkeit, Lebendigkeit
Stufendiagramm: Zerlegt eine Geschichte in ihre einzelnen Episoden. Es macht sichtbar, wie sich Handlung und Konflikt Schritt für Schritt entwickeln.
Begriffe, Handlung, Planen
Subtext: Entsteht im Dialog, wenn Figuren nicht sagen, was sie wirklich wollen. Sie sprechen über Nebensächliches, weichen aus, lügen, provozieren oder schweigen – während das eigentliche Thema darunter arbeitet. Das Gesagte dient als Tarnung, das Gemeinte als Motor.
Begriffe, Dialog
Unzuverlässiger Erzähler: Er vermittelt die Geschichte verzerrt oder unvollständig. Seine Wahrnehmung, Erinnerungen oder Interpretationen sind fehlerhaft oder begrenzt, sodass der Leser lernen muss, zwischen dem Erzählten und der tatsächlichen Wahrheit der Geschichte zu unterscheiden.
Begriffe, Erzählperspektive
Zufälle dürfen Probleme verursachen, aber nicht lösen. („Deus ex machina“)
Begriffe, Geschichte, Glaubwürdigkeit